Inhaltlich baut der BBF e.V. ein professionelles sowie kultursensibles Angebot zur Erstberatung für von Gewalt betroffenen Frauen* und Mädchen* mit Migrations- und/oder Fluchterfahrung in Berlin auf.
Das Projekt strebt die Bündelung und Professionalisierung des Knowhows von verschiedenen Institutionen und Akteuren an. Es verfolgt das Ziel, Brücken zwischen den ratsuchenden Frauen* und dem bestehenden Hilfesystem aufzubauen, um somit eine optimale Unterstützung der von Gewalt betroffenen Frauen* sicherzustellen und langfristig Lücken zu schließen. Hierfür wird ein partizipativer und ressourcen-orientierter Ansatz gewählt.
Es soll eine Beratungsstelle entstehen, die auf den Bedarf von betroffenen Frauen* und Mädchen* abgestimmt ist. Damit werden für betroffene Frauen* und Mädchen* Zugänge zu Beratungsangeboten hergestellt. Diese Beratungen werden in der Erstberatungsstelle des BBF e.V. von qualifizierten Fachexpert*innen durchgeführt.
Darüber hinaus ist eine Vernetzung der Erstanlaufstellen für von Gewalt betroffenen Frauen* und Mädchen* mit Migrations- und Fluchterfahrung in Berlin mit Migrantenselbstorganisationen, Moscheevereinen und Hilfesystemen vorgesehen.
Projektleitung
Gülhanım Karaduman-Çerkeş:
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.