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BBF e.V. | Begegnungs- und Bildungszentrum für Frauen & Familien

Unsere Aktivitäten

12.-13. Juni 2026
Austausch beim Kongress der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG)

Auf Einladung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) nahm die Projektleitung am Kongress der Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) in Frankfurt teil. Im Rahmen des Kongresses war Gülhanim Karaduman-Cerkes als Referentin am Workshop „Women’s Empowerment: Selbstbestimmung muslimischer Frauen in der medizinischen Versorgung” beteiligt.

Im Mittelpunkt des Workshops standen Fragen zur Selbstbestimmung muslimischer Frauen sowie zum Zugang zu Beratungs- und Gesundheitsangeboten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis zusammengebracht und darüber diskutiert, wie Beratung und Versorgung kultur- und religionssensibel gestaltet werden können.

Aufgrund kurzfristiger Änderungen im Veranstaltungsprogramm übernahm die Projektleitung neben der fachlichen Mitwirkung auch die Moderation und organisatorische Koordination des Workshops. So konnte der Austausch wie geplant stattfinden und gemeinsam mit den Teilnehmenden verschiedene Perspektiven auf bestehende Zugangsbarrieren und mögliche Handlungsmöglichkeiten reflektiert werden.

Für das Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen” waren insbesondere die Fragen nach vertrauensvollen Zugängen, sensibler Kommunikation und der Erreichbarkeit von Unterstützungsangeboten relevant. Auch wenn der Workshop einen anderen Versorgungskontext in den Blick nahm, boten die Diskussionen wichtige Anknüpfungspunkte für die weitere Projektarbeit.

Darüber hinaus bot der Kongress eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft. Das Projekt konnte dabei einer bundesweiten Fachöffentlichkeit vorgestellt und in den Austausch eingebracht werden.

Kontakt

 

Gülhanım

Karaduman-Çerkeş

 

Projektleitung

Kaiser-Friedrich-Straße 21 Erdgeschoss
10585 Berlin

Mobil: 015563 182551
Mail: info@bbf-ev.de 

Gefördert duch:

In Kooperation mit:

29. Mai 2026
Austausch bei der Anlaufstelle „Gewalt gegen Frauen” am Berliner Ostbahnhof

Im Rahmen des Projekts „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ besuchte die Projektleitung Gülhanım Karaduman-Çerkeş gemeinsam mit Vertreter*innen aus Forschung und Verwaltung die Anlaufstelle „Gewalt gegen Frauen” am Berliner Ostbahnhof.

Die 2024 als Pilotprojekt eingerichtete Anlaufstelle bietet betroffenen Frauen einen niedrigschwelligen Zugang zu Schutz, Beratung und weiterführenden Hilfsangeboten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die praktische Arbeit vor Ort, Erfahrungen aus der Beratung sowie Herausforderungen bei der Ansprache und Unterstützung von Betroffenen.

Für das Projekt „Vertrauen verbindet“ waren insbesondere Fragen zur Zugänglichkeit von Hilfsangeboten, zur Bedeutung vertrauensvoller Beziehungen sowie zu kultur- und religionssensibler Beratung relevant. Der Besuch verdeutlichte erneut, wie wichtig eine enge Vernetzung verschiedener Akteur*innen für einen wirksamen Gewaltschutz ist.

Ein herzlicher Dank gilt der Bundespolizei für die offenen Einblicke und den fachlichen Austausch sowie dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für die Organisation des Treffens. Auch über den Austausch mit unserem Schwesterprojekt „DIALOGisch“ an der Bergischen Universität Wuppertal haben wir uns gefreut.

20.-21. Mai 2026
Austausch im Kooperationsnetzwerk „Sicher Zusammenleben“ (KoSiZu)

Am 20. und 21. Mai 2026 nahm das Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ am Austauschtreffen der im Kooperationsnetzwerk „Sicher Zusammenleben” (KoSiZu) geförderten Projekte in der Berliner Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) teil.

Gemeinsam mit weiteren bundesweiten Initiativen aus den Bereichen Prävention, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Vertrauensarbeit wurden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen diskutiert und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit entwickelt.

Für den BBF nahmen Gülhanım Karaduman-Çerkeş, Ceyda Yanmaz und Emma Edel teil. Besonders wertvoll war der Austausch zu diskriminierungssensibler Präventionsarbeit, nachhaltiger Vernetzung sowie der Frage, wie Vertrauen zwischen Institutionen, Communities und Betroffenen gestärkt werden kann.

Neben „Vertrauen verbindet“ waren auch weitere KoSiZu-Projekte vertreten, darunter das Schwesterprojekt „DIALOGisch“ der Bergischen Universität Wuppertal. Der Austausch bot wichtige Impulse für die weitere Projektarbeit und zeigte erneut die Bedeutung von Kooperation und Beziehungsarbeit.

27. April 2026
Erste praxisorientierte Schulung im Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“

Unter dem Leitgedanken „Vertrauen kann man verdienen, aber nicht erzwingen“ fand am 27. April 2026 die erste praxisorientierte Schulung im Rahmen des Projekts „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ statt.

Die Veranstaltung richtete sich an die Stadtteilmütter Tempelhof und widmete sich der Frage, wie Fachkräfte Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen sensibel und vertrauensvoll unterstützen können.

Im Mittelpunkt standen kultur- und religionssensible Handlungsmöglichkeiten, wertschätzende Kommunikation, die Reflexion der eigenen professionellen Rolle sowie praxisnahe Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag.

Die hohe Beteiligung und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden verdeutlichen den Bedarf an praxisorientierten Fortbildungsangeboten. Die Schulungen sind ein zentraler Bestandteil des Projekts und dienen dazu, Fachkräfte aus Hilfesystem und Polizei in einer diskriminierungssensiblen und vertrauensfördernden Praxis zu stärken.

13. April 2026
Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ beim Deutschen Präventionstag

Am 13. April 2026 war die Vorstandsvorsitzende und Projektleiterin Gülhanım Karaduman-Çerkeş als Sprecherin beim Deutschen Präventionstag in Hannover vertreten.

Im Mittelpunkt ihres Beitrags standen die Bedeutung von Vertrauen, Beziehungsarbeit und kultursensiblen Ansätzen in der Gewaltprävention. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Prävention dort entsteht, wo zivilgesellschaftliche Akteur*innen und staatliche Institutionen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Die Erfahrungen aus dem Projekt „Vertrauen verbindet” zeigen, wie wichtig Räume für Austausch und gegenseitiges Verständnis sind – insbesondere im Einsatz für Frauen, die von Partnerschaftsgewalt betroffen sind und möglicherweise zusätzliche Diskriminierungserfahrungen machen.

13.-14. November 2025
Fachtagung „Gewalt und Vertrauen” des Kooperationsnetzwerks „Sicher Zusammenleben” (KoSiZu)

Bei der bundesweiten Fachtagung „Gewalt und Vertrauen” des Kooperationsnetzwerks „Sicher Zusammenleben” (KoSiZu) am 13. und 14. November 2025 in Nürnberg wurde das Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ als Teil der geförderten KoSiZu-Projekte vorgestellt. In diesem Zusammenhang gab es auch ein Wiedersehen mit den Kolleg*innen vom Schwesterprojekt DIALOGisch von der Universität Wuppertal.

Die Tagung brachte Fachkräfte aus Polizei, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um über die Frage zu diskutieren, wie Vertrauen zwischen Institutionen und Bürger*innen gestärkt werden kann – insbesondere im Kontext von Gewaltprävention.

Projektleiterin Gülhanım Karaduman-Çerkeş nahm an der Podiumsdiskussion „Gewalt und Vertrauen zwischen Bürger:innen und Polizist:innen“ teil und brachte Perspektiven aus der kultur- und religionssensiblen Arbeit des BBF e.V. ein.

Beim Markt der Möglichkeiten wurden die Projekte „Vertrauen verbindet” und  „Begegnung schafft Vertrauen” vorgestellt. Der Austausch mit weiteren Initiativen machte deutlich, wie zentral Zusammenarbeit, Zuhören und nachhaltige Beziehungsarbeit für wirksame Prävention sind.

02. Juli 2025
Begegnungstreffen und Workshop bei der Polizei Berlin

Unter dem Titel „Häusliche Gewalt im Migrationskontext: Besondere Herausforderungen und Bedarfe muslimisch gelesener Frauen“ fand am 02. Juli 2025 ein Begegnungstreffen im Rahmen des Projekts „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ bei der Polizei Berlin statt.

Vertreter*innen der muslimischen Community, der Polizei und des Hilfesystems kamen zusammen, um Herausforderungen beim Zugang zu Schutz- und Unterstützungsangeboten zu diskutieren.

Mithilfe von Fallbeispielen und Gruppenarbeiten wurden Situationen aus der Praxis reflektiert und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickelt. Im Mittelpunkt standen Fragen der Vertrauensbildung, der Kommunikation im Erstkontakt sowie der Bedeutung kultureller und religiöser Hintergründe.

23. Juni 2025 Gewaltpräventionsveranstaltung mit der Polizei Berlin

Am 23. Juni 2025 war das Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ gemeinsam mit der Polizei Berlin bei einer Gewaltpräventionsveranstaltung auf dem Hanne-Sobek-Platz vor dem Gesundbrunnen-Center vertreten.

Im Austausch mit Besucher*innen informierten wir über häusliche Gewalt, Unterstützungsangebote für Betroffene sowie Handlungsmöglichkeiten für Angehörige und das persönliche Umfeld. Dabei beantworteten wir Fragen, hörten zu und kamen mit vielen Menschen über die Bedeutung von Prävention und frühzeitiger Hilfe ins Gespräch.

Solche Begegnungen im öffentlichen Raum schaffen niedrigschwellige Zugänge zu Informationen und leisten einen wichtigen Beitrag, um auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für das Thema häusliche Gewalt zu stärken.

Wir setzen uns dafür ein, Betroffene zu ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen und das gesellschaftliche Bewusstsein für Gewaltprävention weiter zu fördern.

24. März 2025
Erstes Begegnungstreffen
in der Şehitlik Moschee

Das erste Begegnungstreffen des Projekts „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ fand am 24. März 2025 in der Şehitlik Moschee in Berlin statt. 

Gemeinsam mit Vertreter*innen der muslimischen Community, des Hilfesystems und der Berliner Polizei wurde über häusliche Gewalt, die Bedeutung von Religion sowie Herausforderungen im Zugang zu Unterstützung gesprochen.

In gemischten Gesprächsgruppen wurden unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht und Erfahrungen ausgetauscht. Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig direkte Begegnungen sind, um Verständnis zu fördern, Vorbehalte abzubauen und Vertrauen zwischen Communities und Institutionen aufzubauen.

05.-06. März 2025 Austausch im Kooperationsnetzwerk „Sicher Zusammenleben“ (KoSiZu)

Am 5. und 6. März 2025 nahm das Projekt „Vertrauen verbindet – Kultur- und Religionssensibilität bei Partnerschaftsgewalt gegen muslimisch gelesene Frauen“ am Austauschtreffen der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Projekte im Kooperationsnetzwerk „Sicher Zusammenleben“ (KoSiZu) teil.  

Im Mittelpunkt des Treffens standen der fachliche Austausch, die Vernetzung der geförderten Projekte sowie neue Impulse für die weitere Projektarbeit. Im Rahmen des Programms stellte das Projektteam die Ziele und den Ansatz von  „Vertrauen verbindet” vor. Im Fokus stehen die Stärkung des Vertrauens muslimisch gelesener Frauen in Polizei und Hilfesystem sowie kultur- und religionssensible Unterstützungsangebote für Betroffene von Partnerschaftsgewalt.

Besonders wertvoll war der Austausch mit dem Schwesterprojekt „DIALOGisch“ der Bergischen Universität Wuppertal. Das Treffen verdeutlichte erneut die Bedeutung von Vernetzung und Zusammenarbeit für eine vertrauensfördernde und diskriminierungssensible Präventionsarbeit.

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